Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Hochzeitsjournal Schwarzwald-Baar-Heuberg 2014

DER RING STEHT FÜR UNENDLICHKEIT 43 Ringe gelten nicht nur als Schmuck,sondern auch als ein Symbol der Unendlichkeit. Ihr geschlossener Kreis ver- körpert den Wunsch eines jeden Paares, dass die Liebe und die Ehe ein ganzes Leben beste- hen. Diese Symbolik ist bereits seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil unserer Kultur gewor- den – und war stets auch mit Aberglauben verbunden. Damals war man überzeugt, dass eine Arterie, die „Vena amoris“ („Liebesader“) des vierten Fingers der linken Hand, direkt zum Herzen führt. Pragmatiker hingegen sehen die Entste- hung der Sitte, den Ring links zu tragen, eher darin, dass mit dieser Hand wenig ge- arbeitet und somit der Ring weniger abge- nutzt wird. Ein anderer Aberglaube aus späteren Jah- ren besagte, dass die Frau im Haushalt dann dominiere, wenn der Ring beim Überstreifen stocke. Deshalb sollen schlaue Mädchen damals des öfteren beim Über- streifen Ihren Finger leicht gebogen haben. Foto: TITANIUM Da Männer oft einen schlichteren Ring bevorzugen, bieten sich sogenannte Duo- oder Twin- Ringe an. Sie sind gleich gestaltet, außer dass der Damenring zusätzlich mit einem oder mehreren Diamanten verziert ist. Zusätzliche Effekte in der Ringgestaltung erreicht man mit matten oder polierten Oberflächen. Der Ring sollte die Menschen vor Unheil bewahren. Falls er verloren ging, rechnete man mit Unglück und Feinden. Im Badischen gab es die Sitte, einem kranken Kind den Ehering auf die Brust zu legen, wodurch es von seiner Krankheit geheilt werden sollte. Die Symbolik, die sich mit dem Ring verbindet, ist seit Jahrhunderten unverändert geblieben. Hinsichtlich der Gestaltung hat sich jedoch eini- ges getan. Angeboten wird immer noch der einfache schmale Goldreif in Gelb- oder Weißgold, vereinzelt auch in Rotgold oder aus einer Kom- bination dieser Materialien. Zunehmend wird auch eine größere Auswahl an breiten Ringen angeboten, die durch ihr Design auffallen. Al- ternativ zum Goldring sind auch Ringe in Pla- tin und Titan in Mode gekommen. Diese beiden Materialien gelten als sehr hautverträglich. Je nach Geschmack der Brautpaare ist vor allem der Ring aus Gelb- oder Weißgold und Platin gefragt. Hier wird der Wahl vor allem durch das Budget eine Grenze gesetzt, denn Platin ist wesentlich teurer als Gold. Interessant sind auch Ringe in Gelb- oder Weißgold-Kombinationen, die oft mit Diaman- ten besetzt sind. Die Auswahl an Designs ist so vielfältig, dass jedes Paar seinen individuel- len Ring auswählen kann.

Seitenübersicht