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Hochzeitsjournal Schwarzwald-Baar-Heuberg 2014

RECHTMÄSSIG VERBUNDENE EHELEUTE Anmeldung zur Eheschließung Für die standesamtliche Trauung können Sie sich frühestens sechs Monate vor Ihrem Wunschtermin anmelden. Sollten Sie einen bestimmten Termin im Auge haben, ist es sinnvoll, diese Frist auszunutzen, um ganz sicher zu gehen. Natürlich können Sie sich auch we- sentlich kurzfristiger anmelden, sofern Sie alle dafür notwendigen Papiere vorlegen können. Während Sie sich Ihr Standesamt für die Trauung frei auswählen können, ist das für die Anmeldung zur Eheschließung zuständige Standesamt gesetzlich festge- legt. Die Anmeldung muss beim Standesamt des Haupt- oder Nebenwohnsitzes eines der beiden Brautleute eingereicht werden. Trauzeugen sind seit 1. Juli 1998 nicht mehr notwendig. Auf Wunsch können jedoch je- derzeit ein oder zwei Trauzeugen an der standesamtlichen Trauung teilnehmen. Wer den Namen des Ehepartners annimmt, unterschreibt bereits mit diesem die Ehepa- piere. Also das Üben der Unterschrift nicht vergessen! Dokumente für das Standesamt • Beglaubigte Abschrift des Geburtsein- trages mit Hinweisen. • Adoptierte oder nichteheliche Verlobte haben stets die Abstammungsurkunde beizubringen. • Personalausweis oder Reisepass. • Aktuelle Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde(ggf. auch Zweitwohnsitz). • Bei Verhinderung: Beitrittserklärung (Ermächtigung)des nicht zur Anmeldung erschienenen Verlobten nach Vordruck. Sowie weitere Papiere in folgenden Sonderfällen: • Gemeinsames voreheliches Kind. • Kind aus früherer Lebensgemeinschaft. • Einer oder beide waren bereits verheiratet. • Einer hat eine ausländische Nationalität. • Ein Partner ist minderjährig. In diesen Fällen erklären Sie Ihrem Standes- amt kurz telefonisch Ihren Sonderfall, damit man Ihnen ein Merkblatt mit den aktuellen urkundlichen Anforderungen zuschickt oder in komplizierteren Fällen einen persönlichen Besprechungstermin vereinbart. Die eingetragene Lebenspartnerschaft Seit können zwei Menschen gleichen Ge- schlechts kraft Gesetz in Deutschland eine Lebenspartnerschaft bekunden. Anders als die Ehefähigkeit, tritt die Fähig- keit zur Lebenspartnerschaft erst mit der Volljährigkeit ein. Der Nachweis der Zuläs- sigkeitsvoraussetzungen wird anhand der Personenstandsbücher geführt. Für die Zeremonie kann man sich, wie bei der Eheschließung, an ein anderes Standes- amt überweisen lassen. Die eingetragene Lebenspartnerschaft bewirkt in Deutschland in vielen Bereichen die gleichen Rechtsfol- gen wie eine Ehe, wenngleich sie rechtlich als nicht identisch mit einer Ehe angesehen wird. In einigen Rechtsbereichen gibt es teils gravierende Unterschiede. TIPP: Ein ausführliches Gespräch mit dem Standesbeamten ermöglicht ihm, Ihre persönliche Geschichte in die Trauung einfließen zu lassen TIPP: Denken Sie an den Sektempfang nach dem Standesamt! TIPP: Bei vielen Standesämtern findet man die Liste mit den notwendigen Papieren im Internet. Bei einigen kann man die Urkunden auch online bestellen. Foto: Ralph Graner Photodesign Rottweil 6

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